Trotz Blasphemie ein guter Film: Juno
And I bought another CD of Sonic Youth, and it sucks, it’s just noise!
Trotz dieser schrecklichen, furchtbaren, ketzerischen Aussage ein klasse Film: Juno. Mit einem Klasse-Soundtrack.
Es gibt Sachen, die sind so dermassen scheisse, dass sie schon fast wieder cool sind.
Ein paar Ideen für echt tolle Weihnachtsgeschenke:
- lässige Shirts mit Pferden drauf
- lässige Shirts mit Katzen drauf
- lässige Shirts mit Delfinen drauf
- oder: lässige Shirts mit Indianern drauf
Wem das noch nicht genug ist, der kann seiner/m Liebsten noch ein Ticket zu einem erstklassigen Musical schenken. Ein Feuerwerk der Emotionen.
(Soll mich bloss keiner Fragen, wie ich auf den Mist gekommen bin)
Digitale Umgangsformen!!??
Ich reagiere bisweilen allergisch bis gereizt auf Leute, die ihren unheimlich wichtigen Anliegen und Fragen stets mit mehreren Frage- und/oder Ausrufezeichen Nach- und Ausdruck verleihen. Mich nervt das ja dermassen.
Wie Leute auf mein Blog stossen
Vor einiger Zeit habe ich einen kurzen Blogpost mit einer saloppen Frage im Titel geschrieben. Ohne irgendwelche Hintergedanken, ganz ehrlich. Nun, seit einigen Wochen verirren sich täglich ca. 5-10 Leute über Google auf meine bescheidene Seite, weil Sie ebendiese Frage dort eingeben – wohlgemerkt erscheine ich erst an etwa zehnter Stelle. Lässt dies nun Rückschlüsse zu auf die Menge an Herren (und Damen), die diesen Berufswunsch hegen? Gibt jemand, der ernsthaft Pornostar werden will, das einfach mal als Frage bei Google ein? (Vielleicht plausibler: im Internet wimmelts von Idioten)
Kurze Leidensgeschichte
Gestern sass ich im Zug und hatte ganz furchtbare Kopfschmerzen. Mein Glück: ich hatte Kopfschmerztabletten dabei. Mein Pech: darauf stand “Filmtabletten mit etwas Flüssigkeit einnehmen”. Und Flüssigkeit, nun, die hatte ich halt so grad nicht dabei. Egal, dacht ich mir in meinem Kopfschmerz und schmiss mir zwei von den Dingern rein. Die Rache ebendieser Dinger für das Nichtbefolgen der Gebrauchsanweisung war dann umso gemeiner: Magenbrennen und Speiseröhrenschmerz, bis in die späte Nacht. Und die Moral von der Geschicht? Gebrauchsanweisungsbefehle, die Missachte nicht – es genügt halt nicht, die fucking Manual nur zu lesen – man sollte sie auch befolgen.
(Nun, immerhin waren die Kopfschmerzen ja dann weg – offen bleibt, ob dies der Wirkung der Tabletten zuzuschreiben ist oder nur einfach ein Schmerz den andern verblassen liess)
Versperrte Sicht
Welcher verdammte Paragraph von Murphy’s Law besagt eigentlich, dass sich bei jedem Konzert, das ich besuche, der grösste Typ des ganzen Konzertsaals immer genau vor mir postieren muss?
Aber sonst: Das Interpol-Konzert war wirklich erste Klasse.
Arcade Fire überhüpfen die Schweiz. Fies.
Ärgerlich, deprimierend, fies und eigentlich ein lautes “argh!” wert ist der Tourkalender von Arcade Fire:
…
11/08 Berlin, Germany - Columbiahalle
11/10 Vienna, Austria - Gasometer
11/11 Munich, Germany - Tonhalle
…
Am Openair in St. Gallen hab ich den verrückten Haufen diesen Sommer gesehen und gehört. War einfach monumental, wenn man das mal so sagen darf. Trotzdem hätt ich die gerne noch in einem Club erlebt.
Ach ja: zum Song “Neon Bible” haben die sozusagen ein interaktives Musikvideo gemacht. Interessante Sache.
Argh
Grindweh, Hals kratzt und schmerzt, Nase zu. Mühsam ist das. Argh.
Manchmal ist Radio doch lustig
Sinngemäss gerade in der Satiresendung auf DRS3 gehört:
Harry-Potter-Autorin JK Rowling hat enthüllt, dass Zauberer Dumbledore schwul ist. Schwulen-Organisationen zeigten sich erfreut – damit sei das alte Vorurteil widerlegt, dass Schwule nicht zaubern könnten.
Womit mein Vorurteil widerlegt wäre, dass DRS3 zu hören niemals auch nur annähernd witzig ist.
Mal wieder was Lauteres hören
Man kann mich ja durchaus als Freund der eher ruhigen Töne bezeichnen – auch wenn elektrische Gitarren in der Regel zum Repertoire der von mir bevorzugten Bands gehören. Quiet is the new loud, sozusagen. Ab und an darf es aber auch ein wenig lauter werden – und genau aus diesem Grund haben die Queens of the Stone Age einen festen Platz in meiner iTunes-Bibliothek. Die haben ja kürzlich ihr jüngstes Werk “Era Vulgaris” veröffentlicht. Meiner Meinung nach reicht das neue Album zwar nicht an die Vorgänger-Alben ran (was auch denkbar schwierig ist), weil’s teilweise für meinen Geschmack einfach zu wirr klingt. Als ich die Kritik bei cdstarts.de las, musste ich über folgenden Satz schmunzeln:
Da hat sich die Band mit ihrem letzten Album „Lullabies To Paralyze“ (03/2005) ganz vorsichtig dem Mainstreampublikum angenähert und nun zerstört sie die noch frische Freundschaft mit dem unerwartet sperrigen „Era Vulgaris“ mit nur einem Schlag wieder.
Nun, nicht dass ich mich jetzt so richtig zum Mainstreampublikum zählen würde – aber irgendwie scheine ich mittlerweile näher bei dieser Zielgruppe zu liegen als schon. Wie ich aber diese (Selbst)Erkenntnis jetzt werten soll, da bin ich mir noch nicht so sicher.
Ach ja: Bei Youtube kann man den Song “Misfit Love”, bis jetzt mein Favorit auf der neuen Platte, in einer erstklassigen Live-Version anguckhören.