Wie Leute auf mein Blog stossen
Vor einiger Zeit habe ich einen kurzen Blogpost mit einer saloppen Frage im Titel geschrieben. Ohne irgendwelche Hintergedanken, ganz ehrlich. Nun, seit einigen Wochen verirren sich täglich ca. 5-10 Leute über Google auf meine bescheidene Seite, weil Sie ebendiese Frage dort eingeben – wohlgemerkt erscheine ich erst an etwa zehnter Stelle. Lässt dies nun Rückschlüsse zu auf die Menge an Herren (und Damen), die diesen Berufswunsch hegen? Gibt jemand, der ernsthaft Pornostar werden will, das einfach mal als Frage bei Google ein? (Vielleicht plausibler: im Internet wimmelts von Idioten)
Kurze Leidensgeschichte
Gestern sass ich im Zug und hatte ganz furchtbare Kopfschmerzen. Mein Glück: ich hatte Kopfschmerztabletten dabei. Mein Pech: darauf stand “Filmtabletten mit etwas Flüssigkeit einnehmen”. Und Flüssigkeit, nun, die hatte ich halt so grad nicht dabei. Egal, dacht ich mir in meinem Kopfschmerz und schmiss mir zwei von den Dingern rein. Die Rache ebendieser Dinger für das Nichtbefolgen der Gebrauchsanweisung war dann umso gemeiner: Magenbrennen und Speiseröhrenschmerz, bis in die späte Nacht. Und die Moral von der Geschicht? Gebrauchsanweisungsbefehle, die Missachte nicht – es genügt halt nicht, die fucking Manual nur zu lesen – man sollte sie auch befolgen.
(Nun, immerhin waren die Kopfschmerzen ja dann weg – offen bleibt, ob dies der Wirkung der Tabletten zuzuschreiben ist oder nur einfach ein Schmerz den andern verblassen liess)
Versperrte Sicht
Welcher verdammte Paragraph von Murphy’s Law besagt eigentlich, dass sich bei jedem Konzert, das ich besuche, der grösste Typ des ganzen Konzertsaals immer genau vor mir postieren muss?
Aber sonst: Das Interpol-Konzert war wirklich erste Klasse.
Argh
Grindweh, Hals kratzt und schmerzt, Nase zu. Mühsam ist das. Argh.
Manche Fussballer wären besser Schauspieler geworden.
Zahllose Headhunter aus Hollywood werden AC-Milan-Torhüter Dida nach der gestrigen Vorstellung in Glasgow die Hütte einrennen.
Eigentlich…
Ist es eigentlich von einem moralisch-ethischen Gesichtspunkt aus betrachtet nicht ziemlich heuchlerisch, Bio-Fleisch zu kaufen und zu essen? Zum einen ist es ja eigentlich ganz schön fies, ein glückliches Tier zu killen – wenn man hingegen Fleisch aus Massentierhaltung konsumiert, wird das Tier von seinem Elend erlöst. Und jetzt mal angenommen, jedes Leben ist besser als die Nichtexistenz – diese Tiere würde es ja gar nicht geben, wenn ich nicht mit meinen Billigkäufen den Bedarf an ihnen schaffen würde. Mein hungriger Magen ist deren Lebensgrundlage!
Das Warten hat ein Ende
Endlich ist er da – mein neuer iMac. Dies ist der erste Post, den ich von diesem aus schreibe. Das Teil ist einfach der Hammer. Wunderbar grosser Bildschirm und schnell wie der Blitz. Die Musikbibliothek habe ich bereits gezügelt – womit das Wichtigste ja geschafft wär.
Und gleich nochmal Musik
Wenn wir ja schon beim Thema sind: Ein grossartiger Blog, der nur aus Musikvideos besteht. Ich bin begeistert. “Monkey gone to Heaven” von den Pixies ist zeitlos.
The Shins - Wincing The Night Away
Schon wieder habe ich ein Album mit (diesmal etwas grösserer) Verspätung “entdeckt”. Das im Januar 2007 erschienene “Wincing The Night Away” von The Shins ist schon seit Veröffentlichung in meiner Musiksammlung - doch fand ich es bei den ersten zwei, drei Mal reinhören nicht gut genug, um an die drei Vorgänger-Alben anzuknüpfen. Doch irgenwie hat es mich nun doch gepackt - es ist ein ganz grossartiges Stück Indie-Pop. Mein Favorit ist der Song “Australia”, den es bei Youtube zu hören und sehen gibt.
Die offizielle Website der Schienbeine hält leider (noch) keine Tourdaten für die Schweiz/Europa bereit. Schade.
Apple verarscht early adopters
Angenommen, ich würde in Amerika leben und hätte mir bereits ein iPhone gekauft: spätestens heute würde ich mir ziemlich verarscht vorkommen. Apple hat nämlich gestern die Preise um einen Drittel gesenkt. Dies knapp 3 Monate nachdem das iPhone auf den Markt kam. Gleichzeitig wurden noch neue iPods vorgestellt, die eigentlich alles können, was die iPhones auch können (ausser telefonieren halt). Scheint als ob Steve Jobs gewusst hätte, dass die ganzen Apple-Fanatiker den überrissenen Preis hinlegen würden. Ganz schön fies, irgendwie.
Ach ja, in einem weiteren Punkt hat mich Apple negativ überrascht: Der ebenfalls neu vorgestellte iPod “Fatty” nano ist das erste Apple-Produkt seit langem, das optisch abstossend auf mich wirkt.