Die Open-Air-Saison hat begonnen…
…und irgendwie fühlt sich mein Schädel noch heute Dienstag an wie Birchermüesli. Und das, obwohl ich es nicht mehr wagte, die ganzen drei Tage des mit Abstand gemütlichsten Open-Airs der Schweiz (mit der konkurrenzlos hässlichsten Webseite) durchzumachen. Entweder ich werde alt oder bin ein Weichei. Ziemlich sicher aber beides…
Trotz Blasphemie ein guter Film: Juno
And I bought another CD of Sonic Youth, and it sucks, it’s just noise!
Trotz dieser schrecklichen, furchtbaren, ketzerischen Aussage ein klasse Film: Juno. Mit einem Klasse-Soundtrack.
Versperrte Sicht
Welcher verdammte Paragraph von Murphy’s Law besagt eigentlich, dass sich bei jedem Konzert, das ich besuche, der grösste Typ des ganzen Konzertsaals immer genau vor mir postieren muss?
Aber sonst: Das Interpol-Konzert war wirklich erste Klasse.
Und gleich nochmal Musik
Wenn wir ja schon beim Thema sind: Ein grossartiger Blog, der nur aus Musikvideos besteht. Ich bin begeistert. “Monkey gone to Heaven” von den Pixies ist zeitlos.
Zitter, Wackel, Ruckel
“Das Bourne Ultimatum” – nur so am Rande, ein Film mehr mit Deppenleerzeichen im Titel (argh!) – ist ja an sich ein solider Actionstreifen, wenn auch mit etwas dünner Story, aber doch ziemlich rasant und kurzweilig. Er setzt aber einen visuellen Trend fort, dem ich gar nichts abgewinnen kann – dieser Mist hat mich beispielsweise auch bei den Kampfszenen von “Batman Begins” gestört. Es ist einfach jede Aufnahme, egal ob Dialog, Verfolgungsjagd oder Schiesserei, verwackelt und verruckelt. Ich weiss nicht was das soll – als Stilmittel für gewisse Szenen ist das sicher sinn- und reizvoll, um eine realistische Härte reinzubringen. Aber muss es denn verdammt nochmal jede einzelne Aufnahme sein?
Zombies die rennen, sind keine Zombies
Ein Beitrag bei den fünf Filmfreunden, der mir voll und ganz aus der Seele spricht. Ich liebe Zombiefilme. Aber diesen neumödigen, rennenden Zombies kann ich rein gar nichts abgewinnen.
Zweikanalton, bitte
SFzwei hat – und das ist eine der wenigen Pluspunkte, die ich dem Sender zugestehe – die angenehme Angewohnheit, bei vielen Serien und Filmen im Zweikanalton zu senden. So wird meistens noch die Originaltonspur mitgeliefert, was ich bei manchen Produktionen sehr zu schätzen weiss. Nun habe ich mir gestern beim Länderspiel Schweiz - Holland die Frage gestellt, weshalb denn eigentlich diese Technik nicht genutzt wird, um in der zweiten “Tonspur” den nervigen Kommentator auszublenden. Wozu zum Geier benötige ich als sehender Mensch einen Plapperi, der mir ständig sagt, was auf dem Platz passiert? Wenn ich das doch ohnehin schon sehe? Ein Fussballmatch ohne das ganze Gerede wäre mal eine echte Wohltat. Hierzu rechne ich übrigens auch die die sinnfreien Gespäche von Alain Sutter mit Mathias Hüppi oder die überflüssigen Spielerinterviews nach dem Spiel: “Ja äh, wir waren zu wenig aggressiv, hatten zu wenig Ballbesitz, und äh, deswegen haben wir verloren.” (Ach, tatsächlich…)
John Malkovich ist Stanley Kubrick
Na ja. Oder so ähnlich. Vielversprechender Trailer.
Die deutsche Synchronstimme von Hilary Swank
Gestern Abend habe ich “Million Dollar Baby” geguckt. Und irgendwie kam mir die deutsche Stimme von Hilary Swank so saukomisch vor - kurz Google gefragt, und was dabei heraus kam überraschte mich doch nicht schlecht: Ist das doch tatsächlich die selbe Sprecherin wie die von Bart Simpson.