Mein Versuch, unbefangen einem Konzert des Wu Tang Clans beizuwohnen und dem Ganzen etwas Positives abzugewinnen.
Ist gründlich misslungen. (Aber das Bier war okay, dort.)
Immer nur Motzen
Ja, ich weiss, ständig motze ich nur rum. Aber eins muss einfach mal wieder gesagt werden: Coldplay ist immer noch eine echt beschissene Band. So.
Die Open-Air-Saison hat begonnen…
…und irgendwie fühlt sich mein Schädel noch heute Dienstag an wie Birchermüesli. Und das, obwohl ich es nicht mehr wagte, die ganzen drei Tage des mit Abstand gemütlichsten Open-Airs der Schweiz (mit der konkurrenzlos hässlichsten Webseite) durchzumachen. Entweder ich werde alt oder bin ein Weichei. Ziemlich sicher aber beides…
Gopfertami, Open Air St. Gallen
Liebes Open Air Sankt Gallen.
Deine neue Webseite ist scheisse. Ich habe nun Genickschmerzen.
Liebe Grüsse
Michi-R.
P.S.: Das Line-up geht in Ordnung. (Genickschonender Link-Tipp)
Mal wieder Musik: die Neue von Nick Cave
Die neue Platte von Nick Cave & the Bad Seeds (mit ordentlichem Porno-Oberlippenschnauz, hell yeah!) nennt sich “Dig, Lazarus, Dig!!!” und läuft bei mir im Moment rauf und runter. Hörprobe gibt’s bei Youtube.
Trotz Blasphemie ein guter Film: Juno
And I bought another CD of Sonic Youth, and it sucks, it’s just noise!
Trotz dieser schrecklichen, furchtbaren, ketzerischen Aussage ein klasse Film: Juno. Mit einem Klasse-Soundtrack.
Arcade Fire überhüpfen die Schweiz. Fies.
Ärgerlich, deprimierend, fies und eigentlich ein lautes “argh!” wert ist der Tourkalender von Arcade Fire:
…
11/08 Berlin, Germany - Columbiahalle
11/10 Vienna, Austria - Gasometer
11/11 Munich, Germany - Tonhalle
…
Am Openair in St. Gallen hab ich den verrückten Haufen diesen Sommer gesehen und gehört. War einfach monumental, wenn man das mal so sagen darf. Trotzdem hätt ich die gerne noch in einem Club erlebt.
Ach ja: zum Song “Neon Bible” haben die sozusagen ein interaktives Musikvideo gemacht. Interessante Sache.
Manchmal ist Radio doch lustig
Sinngemäss gerade in der Satiresendung auf DRS3 gehört:
Harry-Potter-Autorin JK Rowling hat enthüllt, dass Zauberer Dumbledore schwul ist. Schwulen-Organisationen zeigten sich erfreut – damit sei das alte Vorurteil widerlegt, dass Schwule nicht zaubern könnten.
Womit mein Vorurteil widerlegt wäre, dass DRS3 zu hören niemals auch nur annähernd witzig ist.
Mal wieder was Lauteres hören
Man kann mich ja durchaus als Freund der eher ruhigen Töne bezeichnen – auch wenn elektrische Gitarren in der Regel zum Repertoire der von mir bevorzugten Bands gehören. Quiet is the new loud, sozusagen. Ab und an darf es aber auch ein wenig lauter werden – und genau aus diesem Grund haben die Queens of the Stone Age einen festen Platz in meiner iTunes-Bibliothek. Die haben ja kürzlich ihr jüngstes Werk “Era Vulgaris” veröffentlicht. Meiner Meinung nach reicht das neue Album zwar nicht an die Vorgänger-Alben ran (was auch denkbar schwierig ist), weil’s teilweise für meinen Geschmack einfach zu wirr klingt. Als ich die Kritik bei cdstarts.de las, musste ich über folgenden Satz schmunzeln:
Da hat sich die Band mit ihrem letzten Album „Lullabies To Paralyze“ (03/2005) ganz vorsichtig dem Mainstreampublikum angenähert und nun zerstört sie die noch frische Freundschaft mit dem unerwartet sperrigen „Era Vulgaris“ mit nur einem Schlag wieder.
Nun, nicht dass ich mich jetzt so richtig zum Mainstreampublikum zählen würde – aber irgendwie scheine ich mittlerweile näher bei dieser Zielgruppe zu liegen als schon. Wie ich aber diese (Selbst)Erkenntnis jetzt werten soll, da bin ich mir noch nicht so sicher.
Ach ja: Bei Youtube kann man den Song “Misfit Love”, bis jetzt mein Favorit auf der neuen Platte, in einer erstklassigen Live-Version anguckhören.
Radiohead verschenken ihre neue Platte
Heute wurde die neue CD einer der genialsten Bands der Welt angekündigt. Die neue Scheibe von Radiohead wird “In Rainbows” heissen und kommt am 10. Oktober (also nächste Woche, yeah!). Nun, ich freue mich schon ziemlich heftig darauf. Noch etwas an der Ankündigung ist sensationell: Die Scheibe wird, zumindest vorerst, ausschliesslich über die Radiohead-Website vertrieben – zum einen in einer Discbox-Version mit Vinyl-Platte sowie zwei CD’s und zum anderen als Download.
Der Hammer daran: Man kann den Preis frei wählen. Man könnte sich also die neue Platte auch gratis runterladen – vorausgesetzt, man ist ein Arschloch, oder, das Album ist unterirdisch schlecht (und wird eh gleich wieder gelöscht). Nun kann man das zwar vor dem Download nicht wirklich wissen – ist aber auch ziemlich unwahrscheinlich (dass viele Leute Arschlöcher sind hingegen sehr). Wie auch immer, wer das beste Rock-Album der 90er schuf und bei keiner Plattenfirma (mehr) unter Vertrag ist, kann es sich auf jeden Fall leisten. Wobei ich eigentlich nicht glaube, dass dieses Geschäftsmodell gezwungenermassen weniger erfolgreich sein wird als die “mit-DRM-Kunden-verärger-Strategie” der meisten grossen Plattenfirmen. Die Mehrheit der Leute (mich eingeschlossen) hat diese Bevormundung einfach satt. Bleibt zu hoffen, dass das Album hält was es verspricht und die Verbreitungsmethode Schule machen wird!