Wie Leute auf mein Blog stossen
Vor einiger Zeit habe ich einen kurzen Blogpost mit einer saloppen Frage im Titel geschrieben. Ohne irgendwelche Hintergedanken, ganz ehrlich. Nun, seit einigen Wochen verirren sich täglich ca. 5-10 Leute über Google auf meine bescheidene Seite, weil Sie ebendiese Frage dort eingeben – wohlgemerkt erscheine ich erst an etwa zehnter Stelle. Lässt dies nun Rückschlüsse zu auf die Menge an Herren (und Damen), die diesen Berufswunsch hegen? Gibt jemand, der ernsthaft Pornostar werden will, das einfach mal als Frage bei Google ein? (Vielleicht plausibler: im Internet wimmelts von Idioten)
Kurze Leidensgeschichte
Gestern sass ich im Zug und hatte ganz furchtbare Kopfschmerzen. Mein Glück: ich hatte Kopfschmerztabletten dabei. Mein Pech: darauf stand “Filmtabletten mit etwas Flüssigkeit einnehmen”. Und Flüssigkeit, nun, die hatte ich halt so grad nicht dabei. Egal, dacht ich mir in meinem Kopfschmerz und schmiss mir zwei von den Dingern rein. Die Rache ebendieser Dinger für das Nichtbefolgen der Gebrauchsanweisung war dann umso gemeiner: Magenbrennen und Speiseröhrenschmerz, bis in die späte Nacht. Und die Moral von der Geschicht? Gebrauchsanweisungsbefehle, die Missachte nicht – es genügt halt nicht, die fucking Manual nur zu lesen – man sollte sie auch befolgen.
(Nun, immerhin waren die Kopfschmerzen ja dann weg – offen bleibt, ob dies der Wirkung der Tabletten zuzuschreiben ist oder nur einfach ein Schmerz den andern verblassen liess)
Versperrte Sicht
Welcher verdammte Paragraph von Murphy’s Law besagt eigentlich, dass sich bei jedem Konzert, das ich besuche, der grösste Typ des ganzen Konzertsaals immer genau vor mir postieren muss?
Aber sonst: Das Interpol-Konzert war wirklich erste Klasse.
Arcade Fire überhüpfen die Schweiz. Fies.
Ärgerlich, deprimierend, fies und eigentlich ein lautes “argh!” wert ist der Tourkalender von Arcade Fire:
…
11/08 Berlin, Germany - Columbiahalle
11/10 Vienna, Austria - Gasometer
11/11 Munich, Germany - Tonhalle
…
Am Openair in St. Gallen hab ich den verrückten Haufen diesen Sommer gesehen und gehört. War einfach monumental, wenn man das mal so sagen darf. Trotzdem hätt ich die gerne noch in einem Club erlebt.
Ach ja: zum Song “Neon Bible” haben die sozusagen ein interaktives Musikvideo gemacht. Interessante Sache.
Argh
Grindweh, Hals kratzt und schmerzt, Nase zu. Mühsam ist das. Argh.